Erfolge

Um Ihnen einen Einblick in unsere Tätigkeit zu ermöglichen, haben wir diese Liste zusammengestellt. Sie ist exemplarisch und keinesfalls vollständig – das kann sie gar nicht sein, da das schlicht den Rahmen sprengen würde.
Wir geben hier nur einzelne Erfolge aus den letzten drei Jahren wieder.

2015 / 2016

Fettabsaugung / Behandlungsfehler
40.000,- EUR Schmerzensgeld und materieller Schaden: außergerichtliche Einigung zur Entschädigung für eine misslungene und schädigende Fettabsaugung an den Oberschenkeln und dem Bauch

fehlerhafte Liposuktion im Gesicht / Behandlungsfehler
30.000,- EUR Schmerzensgeld und materielle Schäden, Einigung nach positivem Gutachten im Beweissicherungsverfahren. Durch Fehler bei der Fettabsaugung im Gesicht kam es optischen „Löchern“ in den Wangen der Mandantin zur ästhetisch ansprechenden Wiederherstellung waren mehrere Operationen nötig, deren Kosten auch von der Gegenseite erstattet wurden (materieller Schaden).

Schilddrüsen-OP / Recurrensparese, einseitige Stimmbandlähmung / Behandlungsfehler
40.000,- EUR Schmerzensgeld: außergerichtliche Einigung zur Entschädigung v.a. wegen erheblicher Einschränkungen beim Sprechen und Atmen
45.000,- EUR Schmerzensgeld: außergerichtliche Einigung – in diesem Fall war schmerzensgelderhöhend zusätzlich zu berücksichtigen, dass es lange Zeit zu ausgeprägten Schluckbeschwerden und Luftnot bei dem Mandanten gekommen ist.

Intraoperative Schädigung eines Säuglings wenige Tage nach der Geburt / Behandlungsfehler
450.000,- EUR Schmerzensgeld + 900.000,- EUR zum Ausgleich des Pflegemehrbedarfs, Erwerbsschaden und anderer materieller Positionen mit Vorbehalt bezüglich größerer Ausgaben wie behindertengerechter Umbau einer Wohnung u.ä. außergerichtliche Einigung. Es war in Folge von Fehlern zu einer Sauerstoffunterversorgung und dadurch zu einer erheblichen Schädigung des Gehirns gekommen.

Facetteninfiltration / LWS / Aufklärungsfehler
50.000,- EUR + Vorbehalt zukünftiger immaterieller + materieller Schäden, Urteil 2. Instanz. In Folge mangelhafter Aufklärung rechtswidriger Eingriff der zur Schädigung v.a. der „Arbeitshand“ führte.

Iliosakralgelenk / ISG-Infltration / Behandlungsfehler + Aufklärungsfehler
40.000,- EUR + Vorbehalt zukünftiger immaterieller + materieller Schäden, Urteil 1. Instanz. In Folge der Fehler v.a. geschädigter nervus ischiadicus mit Schmerzen, Fußheber- und senkschwäche.

LWS / intramuskuläre Injektion in das Gesäß / Behandlungsfehler
65.000,- EUR Schmerzensgeld + Haushaltsführungsschaden, Vergleich im Klageverfahren. In Folge Schädigung des nervus ischiciadus + anteilig des nervus peroneus hierdurch v.a.  Schmerzen, hinken, Fußheber- und senkparese.

Nicht indizierte Hüft-OP (Varisierungsosteotomie) / Behandlungsfehler
50.000,- EUR Schmerzensgeld + 50.000,- EUR Haushaltsführungsschaden für 5 Jahre + 50.000,- EUR Erwerbsschaden für 5 Jahre, für weitere 5 Jahre jährliche Zahlung, danach Überprüfung und ggfs. Anpassung, außergerichtliche Einigung. Durch die nicht indizierte und zudem fehlerhaft ausgeführte OP v.a. Schädigung des nervus gluteus superior, Muskelschwund Gesäßmuskulatur, erhebliche Schmerzen, mangelhafte Standsicherheit des Beines + Instabilität der Hüfte.

Übersehene Luxationsfraktur des Handgelenks / Befunderhebungsfehler
35.000,- EUR Schmerzensgeld, Vergleich in der 2. Instanz. In Folge der übersehenden Fraktur Schmerzen die schließlich Handgelenksversteifung erforderlich machten, dadurch Beschwerden erheblich reduziert.

Entfernung der Gebärmutter / Schädigung der Blase / Behandlungsfehler
20.000,- EUR Gesamtabfindung im Wesentlichen Schmerzensgeld, außergerichtliche Einigung. Im Zusammenhang mit der Behandlung Schädigung des Blasendachs, die zu Peritonitis und erheblichen Schmerzen mit Notwendigkeit eines Katheters für 2 Monate.

Endometriosebehandlung / Harnleiter-Schädigung
17.000,- EUR Gesamtabfindung im Wesentlichen Schmerzensgeld, Vergleich im Klageverfahren. Im Zusammenhang mit der Endometriosebehandlung Schädigung eines Harnleiters, was zu erheblichen Schmerzen mit Notwendigkeit Harnleiterschienen für 4 Monate zu tragen.

2017

Hämorrhoiden-OP / Behandlungsfehler
25.000,- EUR Schmerzensgeld: außergerichtliche Einigung nach Schlichtungsverfahren zur Entschädigung der Folgen eine misslungenen und schädigenden Hämorrhoiden-OP (Bleistiftstühle, Revisions-OP)

Schilddrüsen-OP / Recurrensparese, einseitige Stimmbandlähmung / Behandlungsfehler
170.000,- EUR Erwerbsschaden: außergerichtliche Einigung zusätzlich zum Schmerzensgeld zum Ausgleich des Erwerbsschadens

Aorten-Aneurysma-OP / Tod nach 2 Monaten / Aufklärungsfehler
25.000,- EUR Schmerzensgeld: es kam zur Verwirklichung erheblicher Risiken über die vor der OP nicht aufgeklärt worden war. Der Patient verstarb an den Folgen der OP.

Verspätet diagnostizierte Enzephalitis / Befunderhebungsfehler
1.000.000,- EUR Gesamtabfindung eines 35 jährigen Mannes: in Folge der verspäteten Diagnose + Behandlung besteht heute eine Halbseitenähmung nebst Sprachstörung, Lesen und Schreiben ist nicht möglich

Herzrasen / Katheterablation / Aufklärungsfehler
40.000,- EUR Schmerzensgeld + Vorbehalt weiterer immaterieller + materieller Schäden, 2. Instanz. Im Rahmen des aufgrund mangelhafter Aufklärung rechtswidrigen Eingriffs wurde das Herz derart geschädigt, dass die damals 40 Jahre alten Frau Zeit Lebens auf einen Herzsschrittmacher angewiesen sein wird.